Über diese Website

Ich bin 1982 geboren. Durch meine Familien-Patchwork-Biografie habe ich Erfahrungen als Einzelkind, als kleine Schwester und als mittleres von 5 Kindern sammeln können.
Als Mutter sammle ich seit 2013 und 2015 Erfahrungen mit einem großen Bruder und einer kleinen Schwester.
Als Mensch bin ich Tochter meines Vaters und rede gerne und viel und am liebsten beende ich schon die Sätze meines Gegenübers, wenn er sie erst angefangen hat. Leider liege ich damit meistens daneben, weil er etwas ganz anderes sagen wollte. Also bemühe ich mich, besser zuzuhören.
Des weiteren wird mir eine sehr mütterliche Art bescheinigt. Das ist gut, wenn man Gruppen hat oder wenn ich Kinder betreue, aber nachteilig, wenn ich Erwachsene bevormunde. Diese Art ist auch ausschlaggebend, dass ich meine Gedanken hier aufschreibe. Ich habe keine tolle Art mit Worten umzugehen oder eine blumige Sprache. Ich habe im Ausdruck nie gute Noten bekommen. Mir geht es hier um mein Mitteilungsbedürfnis und Inhalte. Ich habe so viel zu sagen und so viele Tipps und Wissen gesammelt, dass ich in Gesprächen zum Alleinunterhalter zu werden drohe und die anderen nicht zu Wort kommen. Wenn ich alles aufschreibe, und wer möchte es lesen kann, hoffe ich, dass ich in Gesprächen wieder mehr zum Zuhören komme. So will ich also sämtliches Wissen hier notieren und in den Äther schicken.
Mal schauen, wie lange der Sendebedarf bei mir anhält und ob sich mein Wunsch erfüllt, nicht mehr meine Familie damit zu nerven.

Bei meinem ersten Kind war ich noch völlig unbedarft. Da habe ich mir viel Wissen erst mühsam aneignen müssen und mich beim zweiten Kind gefreut und rückblickend geärgert, dass man vieles Wissen einfach nicht zur Verfügung stellt, obwohl es da ist. Wenn sich Mütter unterhalten, ist ein häufiger Satz, „genau, bei mir auch“. Also wissen es alle Mütter. Aber jede Neumutter muss selbst in die Falle tappen. Grmpf. Und dahin zielen sämtliche meiner Berichte, die jetzt kommen. Alles, was ich gerne eher gewußt hätte, teile ich hier mit.
Zum Beispiel schäme ich mich rückblickend, was ich als Nicht-Mutter gedacht habe, was Mütter brauchen und was ich geschenkt habe zur Geburt. Und wie sich meine Sichtweise geändert hat, als ich selber Mutter wurde und was mich gefreut und was geärgert hat. Dazu wird es selbstverständlich einen ausführlichen Artikel geben.
Oder ich werde auf jeden Fall über Spielzeug schreiben, mit dem meine Kinder tatsächlich gerne spielen, was sie nicht mochten, aber ein halbes Jahr später geliebt haben oder was ich toll fand.
Oder was viel zu schnell kaputt geht, obwohl es entscheidend ist für ein Baby. Ob ein Badethermometer 3°C mehr oder weniger anzeigt, macht viel aus, ob ich eben 37°C warmes Wasser habe oder mein Kind in 40°C Wasser gefühlt „koche“. Da sollte man auf Nummer sicher gehen, finde ich.

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