Archiv der Kategorie: Spielzeug u3

Babysocken weiterverwenden

Unsere Kinder spielen gerade leidenschaftlich gern Mutter-Vater-Kind in allen Formen, mit Plüschtieren, mit Plastetieren, mit Legomänneln und so weiter. Natürlich fragen die Spielkinder immer die Spieleltern nach Gummibärchen und müssen aufs Klo und brauchen eine Windel. Leider habe ich die Babysöckchen schon weiter gegeben, daher wurde die „Babywindel“ eine Nummer zu groß. Einfach Sockenbund abschneiden und rechts und links in die Spitze 2 Löcher schneiden, schon ist die Mini-Puppenwindel fertig. Babysöckchen sind gleichzeitig Puppensocken, abgeschnitten sind sie Müffchen, Bandeaukleider oder -oberteile, je nach Plüschtiergröße.

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Schminksachen für Kinder

Ich selbst gehe geschminkt auf Arbeit.  Das kennen meine Kinder. Und natürlich ist mein Schminkköfferchen superspannend. Da die Kinder mir früh unbedingt beim Schminken „helfen“ und sich selbst auch schminken wollen, haben sich einige Accessoires bewährt. Zuerst hat der große Bruder geholfen, als er noch klein war. Zur Zeit schminkt sich die Schwester mit. Mein Ziel ist dabei aber weniger die geschminkten Kinder, sondern die Möglichkeit, mich selbst schnell zu schminken. Kinder können nämlich hervorragend mitten beim Lidstrich anstoßen oder den Stift genau dann selbst haben wollen (gleiches Ergebnis, schwarzer Strich quer über das eigene Gesicht).

Den großen Puderpinsel gibt es doppelt. Zum Glück gab es den in der gleichen Ausführung mal mit verschiedenen Quastenfarben. So haben die Kinder fast den gleichen wie ich, aber wir können sie super auseinander halten, meiner soll nämlich nicht abgelutscht werden. Leere Puderdosen sind Gold wert, weil sie echt sind, einen Spiegel haben, aber nicht kleckern/schmieren/was auch immer. Durchsichtige Wimperntusche für Augenbrauen habe ich auch an die Kinder abgetreten, das geht beim Selbstschminken ganz gut spurenfrei ab. Ehrlicherweise schminkt sich das Mädchen nämlich quer durch das ganze Gesicht. Da ist farblos super. Durch die Form der Flasche und Bürste ist das Mädchen aber voll begeistert, weil es aussieht wie bei mir die Wimperntusche. Und zu guter Letzt, ein alter Lidschatten mit Pinsel, idealerweise fast hautfarben, lässt die Kinder auch nach dem Schminken noch kindergartentauglich aussehen.

Geschenke für die Familie

Wer Kinder hat, erhält in der Regel von vielen Verwandten liebevolle Geschenke. Das ist schön. Gleichzeitig erhält man damit auch die Verpflichtung, gelegentliche herzliche Grüße zurück zu senden. Aber was ist schön?

Je nach dem, wie die Bindung ist, sind selbstgemalte Bilder oder Fotos der Kinder zwar gern gesehen, landen aber in der Schublade. Besser sind Verbrauchsartikel. Was sich in unserer Familie als gut erwiesen hat, sind zum Beispiel Kerzen, die je nach Alter und motorischen Fähigkeiten gestaltet werden. Die kleine Tochter macht noch kleine Wachsflecken auf die Kerze, so hat der Sohn vor 2 Jahren auch angefangen. Der große Sohn kann schon mit Hilfe einfache Formen gestalten. Die Bienenwachskerze ist eine zum selber einrollen. Die Oma hat vor einem Jahr einen „Kerzenbausatz“ aus Wachsplatten  und Dochten geschenkt. Dieser wird von uns so gut genutzt. Die Wachsplatte wird mit dem Föhn etwas angewärmt und dann aufgerollt. Das kann der Sohn schon gut alleine, wenn ich den Anfang gemacht habe. Das Bild auf der Kerze haben wir zusammen gemacht, so etwas wie die Blumenstiele habe ich zugearbeitet, die Blumen darauf hat er selbst gemacht. Den Himmel mit Wolke hat er sich auch selbst ausgedacht. Solche Geschenke sind in unserer Familie ganz gern gesehen.

Weitere von uns belieDSC02287bte Geschenke sind mit den Kindern gebackene Kekstüten oder mit Porzellanmalstiften bemalte Teller oder Schüsseln.

Bestes Urlaubsspielzeug

In unserem Urlaub hatten wir das Glück, einen Wäscheständer mit verschiedenen Klammern im Zimmer zu haben. Das war das Lieblingsspielzeug des Mädchens. Meist waren wir unterwegs, aber beim Heimkommen und Warten auf das Tischdecken oder früh nach dem Aufstehen spielte sie hingebungsvoll mit den Klammern. Das war auf jeden Fall ihr Urlaubsliebling. 

große Hocker für 0-3

Allgemein ist bekannt, dass Kinder noch nicht allein an den Wasserhahn beim Waschbecken kommen. Dafür gibt es die Fußbänke. 

Wir haben beim Ersten hochmotiviert eine gekauft und später festgestellt, dass der Kleine mit einem Jahr zwar laufen könnte, aber zu klein war, um mit der Minifußbank auch nur annähernd zum Wasserhahn zu reichen. Also befaßte ich mich mit den Sorten an Hochsteighilfen und stellte fest, dass es die in verschiedenen Höhen gibt. Natürlich müssen die kleinen Krippenkinder mit Festhalten auf die hohen Hocker steigen, bei uns reicht aber das Waschbecken zum Festhalten aus. Wenn Klettern notwendig ist, steigt die Unfallgefahr. Also muss man, bis sie sicher Klettern können, mitgehen. Da man ohne Hocker auch mitgehen muss, ist der Aufwand  der Gleiche. Dafür haben die Kinder nach meinem Erleben schnell das Gefühl, etwas alleine zu schaffen und ihre Selbstständigkeit wird gefördert. Die passende Hockerhöhe ist bei uns um die 30cm, etwas mehr oder weniger ist da gleich.

Unsere Kinder schleppen die Hocker durch die ganze Wohnung, um sich überall etwas zu holen oder etwas anzuschauen.

Seifenblasen

Zum Kindergeburtstag des Großen haben wir einen großen Seifenblasenring gekauft. Der war den ganzen Nachmittag am Beliebtesten. Einfach in den Wind halten und die Riesenseifenblasen kommen von ganz alleine.

Aber auch alle kleinen Flaschen werden bei uns alle. Zum Glück sind sie beliebte Geschenke. So habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn eben doch eine drittel Flasche verkleckert. Die Kinder haben an Seifenblasen einfach eine enorme Freude. Und es lockt sie auf die Wiese.

Am Ende ist das schönste an Seifenblasen, dass sämtliche Selbstbauten und gekaufte Ringe eine Vielfalt und fortlaufenden Spaß bringen, dass es immer aktuell bleibt. Die Schwierigkeit für kleine Kinder ist das Verschlucken der Seifenlauge. Wenn man das im Blick hat, ist es schon für alle Altersgruppen geeignet. Die Kleinen müssen es eben in den Wind halten und laufen oder sich drehen.

 

 

Straßenkartons individuell gestaltet

Es ist kein Geheimnis, dass unser Sohn leidenschaftlich gern Autos spielt. Er hat auch einen Straßenteppich und ein Straßenpuzzle, aber am besten fand er bis jetzt seine Kartons. Und nachdem die erste Generation Kartons das Zeitliche gesegnet hat wegen maximaler Abnutzung, hat er so häufig den Wunsch geäußert, dass es nun die zweite Generation gibt. Und die sind besser als alle gekauften Straßen. Sie sind auf seine Autogröße angepaßt, haben alles, was er sich wünscht, drauf: nämlich eine Schiene für den Zug und eine für die Straßenbahn, eine Rumpelstraße, Kreuzungen, Parkplätze, Feuerwache, Rettungswache und Polizeiwache und viele, viele Haltestellen, an denen die Leute immer Bahn und Bus verpassen und auf die nächsten warten. Sicher waren das noch nicht die letzten Kartons. Die Kartons haben wir vorher im Laden gemeinsam eingekauft und er hat sich die Farben ausgesucht. Nach der Erfahrung der letzten Kartons, die immer auseinander rutschten beim Spielen, habe ich sie diesmal gleich auf der Unterseite mit Klebeband  zusammengeklebt, weil er ohnehin nie mit einem einzelnen Karton gespielt hat, sondern immer alle aufgebaut hat.