Archiv der Kategorie: Allgemein

Schnupfen bei Kindern

Schnupfen bei Kindern kennt jeder und Spaß macht es nie. Nun gibt es aber diverse echte Hilfen und diverse Nicht-Hilfen, die überflüssig sind.

Was bei uns unentbehrlich war und ist, ist der Neugeborenen-Nasensauger aus der Apotheke, er kostet nur einen geringen €-Betrag (unterschiedlich, ca. 2,50) und funktioniert super. Auf der einen Seite am Schlauch wird mit dem Mund tüchtig eingeatmet und dadurch am anderen Ende gesaugt. Wenn man gut ist, kriegt man Schnupfen bis in den Kolben, aber dort wird er sicher aufgefangen und landet nicht beim Saugenden, ein unschätzbarer Vorteil. Wir haben bis auf den angepriesenen Staubsauger-Nasensauger alle anderen ausprobiert und ehrlich, alle sind teurer und keiner so gut. Den Staubsauger-Nasensauger haben wir nicht probiert, da unsere Kinder Angst vor dem Staubsauger hatten. Der Nasensauger ist auch ein ideales Geburtsgeschenk für andere Eltern. Eine Weile kann man ihn heiß ausspülen, aber irgendwann muss er ersetzt werden, so dass auch ein doppeltes Geschenk nicht stört. Wir haben auch mehrere, da wir zwei Kinder haben.

Eine weitere Hilfe sind die Nasentropfen. Salzwasser-Nasentropfen für immer und zwischendurch, und für Nachts die echten Nasentropfen, eine Riesenhilfe, um eine Mütze Schlaf abzukriegen. Wenn das Kind nicht auf irgendwelche Inhaltsstoffe allergisch reagiert, ist eine Überdosierung bei normaler Anwendung nicht möglich. Vorsicht, dass in der Pipette nur ein Tropfen drin ist, sonst verschluckt sich das Baby schnell.

Die verklebte Nase reinigt sich am besten mit einer mit Öl getränkten Watte. Anfeuchten, warten und vorsichtig popeln. Dann mit einer Wasserwatte den Ölfilm nachwischen. So hat es bei uns am besten geholfen. Und Kinderschnupfen wird gut über das ganze Gesicht verteilt und trocknet dolle an.

Wer dann noch einen Luftbefeuchter hat, kann nicht mehr sehr viel besseres tun (außer mit dem Ultraschallinhalierer Salzwasser inhalieren).

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Gefahr im Haushalt, die Küche kindersicher machen

Wie sich ein Kind in einer Küche fühlt, können wir uns nicht wirklich gut vorstellen. Eine geniale Idee hatte die Berliner Charité, die natürlich als Krankenhaus nur mit den Verletzungen zu tun hat und nicht mit den gut gesicherten Wohnungen.

Die Ausstellung einer Küche ging 2014 durch die Medien. Eine Riesenküche ermöglicht es Erwachsenen, sich in die Sicht eines Kindes einzufühlen und Gefahren im Haushalt so zu erkennen, bevor es zu Hause zu echten Unfällen kommt. Das fand ich sehr beeindruckend.

 

Umgang mit pränataler Diagnostik

Jeder, der sich ein Kind wünscht, träumt von einem gesunden Kind und einem ganz normalen Aufwachsen. Das hat nichts mit Diskriminierung oder Arroganz zu tun, sondern hat auch gute, lebenspraktische Gründe. Wer anders ist, und sei es nur schwul oder lesbisch, hat immer mit Vorurteilen und Stigmatisierung zu kämpfen. Wer dann noch Hilfsmittel oder anderes braucht, kämpft wie Don Quichotte gegen Behörden, Kranken- und Pflegekassen, um überhaupt ein bisschen Normalität zu Hause zu gestalten. Ein ganz normales Leben ist hart erarbeitet und kostet Kraft. Dort anzukommen, wo „normale“ Familien starten, bedarf eine Menge Vorleistung. Wenn man diese Kraft frei für anderes hat, ist das Leben viel leichter und unkomplizierter. Das ist ein guter Grund, für die eigenen Kinder eine gute und unbeschwerte Kindheit zu wünschen.

Was ist aber, wenn es anders ist? Wie anders kann es sein und was kann ich davon planen?

Es gibt inzwischen eine Vielzahl an Untersuchungen während der Schwangerschaft. Es ist üblich, sich das Geschlecht sagen zu lassen. Mit dem Ultraschall können erste Unregelmäßigkeiten erkannt werden, Nackenfalte, Herzfehler. Mit dem Fruchtwasser und dem Blut kann noch genauer Aufschluss gegeben werden.

Doch dann kommt die entscheidende Frage: Was mache ich mit dem Wissen? Kann ich abtreiben? Gibt es Spätfolgen vom Abtreiben? Nach jeder Abtreibung steigt womöglich das Risiko für Fehlgeburten. Wieviele Abtreibungen kann ich mir also leisten bis zum Wunschkind oder ist der Zug dann abgefahren? Und der SuperGAU: Was passiert, wenn mein Kind bei einer Abtreibung nicht stirbt, sondern weiterlebt? Fühle ich mich dann schuldig oder nicht?

Pränatale Diagnostik ist nicht nur toll und schön. Je mehr wir wissen, desto mehr müssen wir entscheiden.

Das Kaiserinnenreich hat verschiedene Artikel zur Thematik der pränatalen Diagnostik geschrieben und tolle Artikel verlinkt. Ich habe selbst voll Spannung dort gelesen.

Ich denke, jede Familie, die vor Entscheidungen stand, dann ihre Entscheidung getroffen hat und davon berichtet, kann uns helfen, auch unsere eigenen Entscheidungen zu treffen. Wichtig ist nur, dass jeder für sich selber denkt und entscheidet und niemals der Satz fällt: Du solltest so entscheiden. Denn das muss am Ende jeder für sich selber wissen. Und die Mütter noch einmal mehr als die Väter.

 

weiße Babysachen sind zwecklos

Wir haben eine wunderschöne weiße Leggins geschenkt bekommen, mit Raffungen an den Beinen, sieht sicher schön aus zu einem Kleid oder einer Tunika.

Wie man im Bild sieht, sehen sämtliche Socken aber doof aus dazu, also sind sie für Sandalen geeignet. Wenn Sandalenwetter ist, gehen wir ohne Regenhose oder andere schützende Hose raus, auf der Wiese wird es Grasflecken geben, im Sand sofort braune Sandflecken.

Wenn wir sie eben nur zu Hause anziehen, gibt es Butterflecken oder Tomatensoßenflecken oder sonstwas, weil der Latz nicht auf die Hose reicht.

Wenn der große Sohnemann seine Schwester schiebt, gibt es noch seine Handabdrücke mit Schoki auf der Hose.

Also ziehe ich die Hose zu einer Feier an. Dort gibt es auch meist Essen und draußen ist Wiese und drinnen haben alle ihre Straßenschuhe an, also ist die Hose so lange weiß, bis das Kind das erste Mal gekrabbelt ist. Entweder ziehe ich sie dann immer wieder mit weißen Ersatzhosen um oder sie sieht auf allen Fotos verschmoddert aus.

Oder ich lasse das mit den weißen Babysachen einfach sein und ziehe gleich was schickes Farbiges an.