Archiv des Autors: Frieda Rat

Über Frieda Rat

Ich blogge über alles, was mich und meine Familie bewegt, besonders über alles, was ich gern schon früher gewusst hätte.

Pflaster

Neben dem Umarmen und Trostlieder singen (Singeunlustige können den Vers mit gleichem Effekt sprechen) kommt Pflastern auch eine wichtige Rolle zu.

Die Trostpflaster sind idealerweise bunt bedruckt, zumindest sind die bei uns am beliebtesten. Ich finde die langen Streifen zum Selbstabschneiden am besten.

Die wasserfesten fand ich zum Trösten nicht so gut, weil sie tatsächlich sehr gut kleben. Gerade auf dem Arm, wo Haare wachsen, tut das Ablösen weh. Wenn sie aber zu lange klebten, wurde die Haut rot und picklig.

In den richtigen Medizinschrank gehören allerdings die Strips zum Wunden verkleben für Schnitte und aluminiumbedampfte Wundauflagen (entweder als aluminiumbedampftes Pflaster oder Binde). Die Strips retten alle haushaltsgroßen Messerschnitte oder Miniplatzwunden. Und die Alu-Pflaster gehen von nässenden Wunden wirklich am besten ab.

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Pimp up my Kuscheltier

Das Mädchen steht total auf Kuscheltiere und Baby spielen. Die Puppe ist irgendwie völlig uninteressant. Sie hat mich aber zu der Idee mit dem Schnuller inspiriert.
Einfach einem echten Schnuller nach Wahl den Sauger mit einem scharfen Messer abschneiden und dann eine Seite vom Klettverschluss aufkleben. An das Kuscheltier wird kreisförmig das Gegenstück des Klettverschlusses angenäht und fertig. Schon kann das Kuscheltier einen Schnuller nutzen.

Elternzeit beantragen

In der Regel macht man sich während der Schwangerschaft Gedanken über die Elternzeit, sie 12 und er 2 Monate, beide 7 Monate, oder überhaupt 2 Jahre zu Hause bleiben.

Wenn dann das Kind tatsächlich da ist, zeigt sich, dass die Elternzeit zu kurz angesetzt war und der Arbeitgeber um eine Verlängerung gebeten werden soll, oder dass das Kind zu Hause in keinster Weise ausgelastet ist und der Kitaplatz doch eher gesucht wird, kurz: es kommt auf jeden Fall anders.

Woran man vor der Geburt noch gar nicht denkt, ist zum Beispiel die Einschulung. Ein weiteres Jahr Elternzeit kann sich nicht jeder einfach so leisten. Aber um die Einschulung gut zu begleiten, nützen manchem vielleicht 4 Wochen Zeit. Der Jahresurlaub ist knapp. Einen Monat unbezahlte Freistellung bei vollem und kostenlosem Krankenversicherungschutz kann dort sehr helfen. Eltern haben gesetzlichen Anspruch auf bis zu 3 Jahren Elternzeit, einzulösen in bis zu 3 Etappen bis zur Grundschulzeit.

Aber der Arbeitgeber muss doch nur dem ersten Elternzeitantrag zustimmen, was tun? Es kommt auf die richtige Formulierung des ersten Antrags an. Wer im Erstantrag bereits einen Verweis auf noch nicht fertig geplante weiter Zeiträume macht, ist schon mal auf der sicheren Seite. Einen Formulierumgsvorschlag habe ich gefunden: “
Vorsorglich bitte ich um Übertragung nicht beanspruchter Elternzeit-Monate auf einen späteren Zeitpunkt,
max. bis zum Ende des 8. Lebensjahres des Kindes.“ Damit ist der Weg frei für die Möglichkeiten, die das Leben noch bereit hält und die wir nicht planen können.

Buchtipp: Lustige Geschichten (enthält Werbung)

Eines der ersten Vorlesebücher mit Geschichten ist das Buch „Lustige Geschichten“ von Sutejew.

Es sind kurze Texte, fast die Frühform des Comics, sehr schöne Bilder in einfachen Formen und klaren Farben. Die Texte sind kurz und haben eine schöne Wortwahl, die Übersetzung ist sehr gelungen.

Gerade für kleine Kinder, die erst die chronologische Abfolge von Bildern und Geschichten kennenlernen, ist dieses Buch ein tolles Einstieg in die Geschichtenwelt.

Fahrradfahren lernen

Nachbars haben uns mit unserem Bobbycar fahrenden Sohn erklärt, wie deren Sohn Radfahren gelernt hat. Nämlich unter größter Mühe, weil er zwar Laufrad fahren konnte wie ein Weltmeister, aber die Koordination des Tretens fiel ihm unheimlich schwer. Er brauchte ewig, sich auf dem Fahrrad vorwärts zu bewegen und noch ewiger, bis er sich sicher fühlte.

Also erwarben wir ein Tretauto. Das ist wie ein Fahrrad mit Stützrädern, aber um Längen cooler. Ein Dreirad vermittelt die gleiche Koordination, jedoch sind auch dort die großen Kindertaxis aus dem Kindergarten viel ansprechender als die kleinen Hausdreiräder.

Um den Umstieg von Laufrad auf Fahrrad noch zu vereinfachen, muss der Sattel niedrig genug sein. Kinder bremsen mit den Füßen, schieben sich auf den ersten Metern mit Füßen ab und fangen sich beim Kippen mit den Füßen ab. Das Fahren sieht natürlich noch etwas angestrengt aus, wenn die Knie ans Kinn stoßen beim Fahren. Aber Sicherheit geht vor. Wenn die Kinder sicher sind, können sie mit normal-hohem Sattel fahren.

MuFuTi und andere MuFu’s

Zu DDR-Zeiten gab es den berühmten MuFuTi, den Multifunktionstisch. Das Objekt ist nicht schön, aber der Gedanke dahinter bestechend. Wenn man ohnehin etwas im Haushalt hat, warum soll man noch und noch und noch etwas anderes mit ähnlicher Funktion besitzen, wenn man alles in einem haben kann?

Ich habe von der Oma einmal kleine Dipschälchen bekommen. Schnell sind sie bei mir unverzichtbar geworden, allerdings nicht für Dips.

Da immer mal eins kaputt ging, haben wir jetzt mit fußlosen Eierbechern aufgerüstet.

Statt Mischpalette kommen die Fingermalfarben portioniert dort rein. Dann ärgere ich mich nicht, wenn sie wild zu schlammbraun gemischt werden oder ausschütten.

Es kommen Nachtischportionen in Kindergröße rein,

kleine Naschportionen von Süßem oder Nüsse, Perlen oder Glitter, Zwiebelhälften, …, und natürlich das Frühstücksei.