Archiv für den Monat Juni 2017

Seifenblasen

Zum Kindergeburtstag des Großen haben wir einen großen Seifenblasenring gekauft. Der war den ganzen Nachmittag am Beliebtesten. Einfach in den Wind halten und die Riesenseifenblasen kommen von ganz alleine.

Aber auch alle kleinen Flaschen werden bei uns alle. Zum Glück sind sie beliebte Geschenke. So habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn eben doch eine drittel Flasche verkleckert. Die Kinder haben an Seifenblasen einfach eine enorme Freude. Und es lockt sie auf die Wiese.

Am Ende ist das schönste an Seifenblasen, dass sämtliche Selbstbauten und gekaufte Ringe eine Vielfalt und fortlaufenden Spaß bringen, dass es immer aktuell bleibt. Die Schwierigkeit für kleine Kinder ist das Verschlucken der Seifenlauge. Wenn man das im Blick hat, ist es schon für alle Altersgruppen geeignet. Die Kleinen müssen es eben in den Wind halten und laufen oder sich drehen.

 

 

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Kindersitz auf dem Fahrrad

Als ersten Fahrradsitz haben wir den WeeRide erworben. Ich habe einen Frontsitz gesucht und da gibt es nicht viele gute. Als kurzes Fazit: Super Empfehlung.
Die offizielle Richtlinie begrenzt Frontsitze auf 3 Jahre und 15 kg. Der WeeRide ist für bis zu 4 Jahre und 20kg ausgelegt, was uns für unseren großen schlanken Sohn recht entgegen kam. Sonst hätten wir schon für den 2jährigen keinen Sitz mehr gehabt.

Seit er 3 ist, ist er groß, geschickt und vernünftig genug für den DDR-Sitz. Mit dem sind wir auch super zufrieden.
Der DDR-Sitz hat sicher auch einen offiziellen Namen, den ich natürlich nicht kenne. Da die Füße nicht festgeschnallt sind, ist ein externer Speichenschutz vorgeschrieben, zu dem ich auch dringlich rate. Um von A nach B zu kommen, braucht man keine gebrochenen Füße.
Bei uns sind beide Kinder scharf auf den großen Sitz, weil sie dort wie die echten Radler sitzen können. Aber nur der Große kann dort mitfahren, das Mädchen muss noch wachsen. Manchmal darf sie eine kurze Strecke beim Schieben vorn sitzen und sich groß fühlen.

Wenn ich beide Kinder mitnehme, habe ich einen normalen Hecksitz ergänzend bekommen, wo das Mädchen drin sitzt.

Ob man sich für einen Front- oder Hecksitz entscheidet, ist Geschmackssache. Ob ein Front- oder Hecksitz sicherer ist, kommt auf die Statistik an. Ganz sinnvoll und sich mit meinen Beobachtungen deckend hat es die Stiftung Warentest beschrieben. Beide Sitze haben Vor- und Nachteile. Hinten kann sich das Kind besser anlehnen und hat mehr Bewegungsfreiheit, gleichzeitig ist es aber auch sehr festgeschnallt. Nur wenn das Kind eng angegurtet ist, ist es vor seitlichem Rausfallen geschützt. Vorne kann im Unfallfall der Fahrer auf das Kind stürzen. Ich weiß von vielen Leuten, die mir aber auch gesagt haben, durch den schlechten Schwerpunkt der Hecksitze sei ihnen das Fahrrad schon mit Kind umgekippt oder fast umgekippt. Damenräder neigen mit Hecksitz zum Rahmenflattern. Ich persönlich habe mich bei eigener Wahl eher für die Frontsitze entschieden. Das Kind kann mit mir erzählen und hat einen super Blick. Unser Tourenlänge beschränkt sich in der Regel auf die Bringewege früh und nachmittags. Der Hecksitz kam erst bei der Notwendigkeit des Doppeltransports dazu.

 

 

Literaturtipp: Fluter

Als junge Mutter kommt man oft nur noch wenig zum Lesen. Wenn man doch mal Zeit hat, sollte es dann wenigstens etwas Schönes sein.

Mein persönlicher Favorit ist eine Zeitung im Abo. Ich habe schon verschiedene Zeitschriften abonniert, aber immer auch wieder gekündigt. Die einzige, die seit Jahren zuverlässig in meinem Briefkasten landet, ist die Fluter.

Sie hat ein tolles Layout. Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass auf so was Wert gelegt wird und man sich die Zeit dafür nimmt.

Sie hat einen tollen Inhalt. Es werden auch kontroverse Meinungen unkommentiert nebeneinander gestellt und bieten die Freiheit, mit den eigenen Werten zu einer eigenen Meinung zu kommen.

Sie kommt quartalsweise und bietet die Möglichkeit, auch gelesen zu werden, selbst wenn sie erstmal ein paar Wochen liegt, bevor ich Zeit habe. Es sind bis dahin nicht zu viele weitere Ausgaben angekommen, die obenauf gestapelt liegen und ein schlechtes Gewissen machen, obwohl einfach nur die Zeit nicht da war.

Sie kommt mit allen Vorteilen auch noch kostenlos nach Hause 🙂

Und das Etikett „Jugendzeitung“ ignoriere ich, selbst meine Eltern beziehen sie.