Essensreste mit Kindern

Ich gebe zu, ich habe ein starkes ökologisches Bewußtsein. Ich bemühe mich selber (mit viel Luft nach oben), weniger Müll und weniger verschwendete Lebensmittel zu produzieren. Wir haben zwischenzeitlich schon einen recht leeren Kühlschrank und trotzdem schafft es mal die ein oder andere Zucchini oder Möhre in der hinteren Kühlschrankecke ungenießbar zu werden. Mist. Super Tipps für die Verwendung von Essen gibt es an verschiedenen Stellen. Wir werden langsam besser.

Unsere Eltern haben als Nachkriegsgeneration einen viel sparsameren Umgang als wir erlernt. Je mehr sie schon richtigen Hunger erleben mussten, desto bewusster war das Essen und der Umgang mit den Lebensmitteln.

Auch wenn ich mich reflektiere und verbessern möchte, eines gönne ich mir. Die Reste meiner Kinder auf dem Teller, die zum Teil schon ein bis zwei mal im Mund waren, muss ich nicht essen und habe nicht mal ein schlechtes Gewissen. Das ist für mich Wohlstand. Die halbe geschmierte Schnitte esse ich gern auf, aber die angefangenen Bissen kann ich entsorgen. Und bin trotzdem eine gute Mutter.

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