Archiv für den Monat Januar 2017

welche Kleidungsgröße passt?

Allgemein ist Kinderkleidung ziemlich einfach angegeben. Die Zahl entspricht in etwa der Körpergröße des Kindes in Zentimetern und erhöht sich alle 6cm.

Disney-Marken-Sachen laufen erfahrungsgemäß sehr ein und sind nach der ersten Wäsche ungefähr ein bis 2 Größen kleiner einzuschätzen. Wenn die Größe 104 angegeben ist, kann es vom Kopfausschnitt und der Länge gut ab 92 getragen werden.

Strumpfhosen sind gut eine Nummer größer zu tragen, damit der Zwickel nicht in den Kniekehlen hängt.

Viele Kinder haben vergleichsweise kurze Beine, so dass häufig die Hosen eine Nummer kleiner sein dürfen als die Oberteile. Bei Oberteilen in der 110 passen die Hosen in der 104 noch eine ganze Weile.

Schenken lassen sollte man unbedingt eine Nummer größer, zumindest wenn es schöne Sachen sind. Unsere Oma schenkt gern passend, dafür halten die Sachen nur 2-6 Monate und sind zu klein, obwohl sie länger halten könnten. Das ist immer schade.

Am besten wachsen Sachen mit Gummibündchen mit. Wenn die Weite stimmt, kann es sogar 2 Doppelgrößen mitwachsen, weil es zuerst in barocker Manier richtig gepumpt ist und dann einfach gestrafft wird. Selbst für Jungen sehen solche Hosen gut aus. (Der Hinweis ist uneigennützig von mir und ohne Werbevertrag, aber dieser Schnitt war mit Abstand der mit der optimalsten Weite, der perfekt sitzt und mitwächst, daher Empfehlung.)

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Gefahr im Haushalt, die Küche kindersicher machen

Wie sich ein Kind in einer Küche fühlt, können wir uns nicht wirklich gut vorstellen. Eine geniale Idee hatte die Berliner Charité, die natürlich als Krankenhaus nur mit den Verletzungen zu tun hat und nicht mit den gut gesicherten Wohnungen.

Die Ausstellung einer Küche ging 2014 durch die Medien. Eine Riesenküche ermöglicht es Erwachsenen, sich in die Sicht eines Kindes einzufühlen und Gefahren im Haushalt so zu erkennen, bevor es zu Hause zu echten Unfällen kommt. Das fand ich sehr beeindruckend.

 

welcher Windelmülleimer ist am praktischsten

Jeder, der sich einen Windelmülleimer zulegt, kann sicher die ganzen Nachteile aufzählen: letzlich geht es bei jedem Windelmüll darum, den Geruch zu minimieren. Dafür gibt es einfache Deckel, komplizierte Deckel, einfache Tüten oder Tütenbatterien. Was allen Windelmülleimern nach meiner Erfahrung gemein ist, alle sind unpraktisch, teuer oder funktionieren nur mäßig.

Woanders habe ich einem Kunststoffeimer gesehen, der hat den Geruch der innenliegenden Beutel angenommen und nicht mehr losgelassen und letzlich schlimmer als die einzelne Windel gestunken.

Wir haben einen Metalleimer mit Deckel probiert, weil Metall schlechter als Kunststoff den Geruch annimmt, hat nicht funktioniert. Der Eimer hat trotzdem gestunken und ist beim Saubermachen gerostet.

Freunde haben den Eimer auf dem Balkon stehen, da stinkt er zwar auch, aber er stört nicht so. Dafür muss man immer raus.

In der Krippe haben sie einen Eimer mit kompliziertem Verschluss, der hält den Geruch einigermaßen drin, ist aber sehr groß im Stellplatz und  teuer in der Anschaffung.

Nach verschiedenen Versuchen sind wir gerade bei unserer besten Variante gelandet: Wir kaufen die kleinen Müllbeutel (kleiner als 25l)  und sammeln 2-3 Pullerwindeln und /oder eine braune Windel, dann Knoten rein und für den nächsten zum rausnehmen an die Tür stellen. Das ist die am wenigsten riechende Form von allen, die wir ausgetestet haben, und vom Aufwand auch sehr einfach. Es steht nach der Wickelzeit kein überflüssiger Eimer mehr herum, die Anschaffungskosten sind super und der tägliche Aufwand excellent.

 

rutschende Strumpfhosen

Ausgeleierte Gummis bei Strumpfhosen nach der x-vielten Wäsche lassen sich nicht verhindern. Aber was in den 80ern in war, kommt als Mode sicher wieder.

Die kleine Schwester hat ein Faible für Schlüpfer. Sie hat sich jeden greifbaren Schlüpfer aus dem Wäschekorb geklaut und angezogen. Nebeneffekt: Der Schlüpfer über der Strumpfhose sieht zwar aus wie 80er-Airobic-Sportswear, aber die Strumpfhose hält astrein.

Holzspielzeug

Nur weil es aus Holz ist, ist es nicht gleich schön. Nur wenn es wirklich schön ist, ist es schönes Holzspielzeug.

Wir haben viele verschiedene Holzsteckpuzzle geschenkt bekommen und nur eines behalten. Hochwertige Steckpuzzle sind detailgetreu ausgesägt und für die Kinder einfach anhand des „Schattenrisses“ zuzuordnen. Viele Puzzle sind jedoch eher kreisförmig ausgesägt und sehr lieblos gestaltet. Dort ist die Unterscheidung der Formen sehr schwer und eher zufällig. Mir persönlich gefallen sie auch nicht.

Ebenso ist es mit anderem Holzspielzeug. Nach konsequentem Weiterschenken haben wir nun das Spielzeug zu Hause, mit dem die Kinder tatsächlich spielen.

Es reicht als Kriterium nicht, dass es Verwandten oder Eltern gefällt, sondern es ist tatsächlich der Spielwert für die Kinder entscheidend. Eltern haben aber insofern Mitspracherecht, als dass die Kinder gern mit den Eltern spielen und die Eltern dabei auch Spaß am Spielzeug haben sollten.