die richtige Babybadewanne

Welches die richtige Badewanne ist, muss jeder für sich nach den eigenen Vorlieben herausfinden. Ich habe mal verschiedene Varianten aus meinem Freundeskreis gesammelt.

Wer selbst gern badet, der kann sogar auf die Anschaffung einer Babywanne verzichten und sich einfach selbst ein Bad einlassen und das Baby mit hineinnehmen. Bedingungen sind, dass man selbst keinen Badezusatz verwendet und kühl badet. Schaumbäder sind zu aggressiv für die neue Babyhaut, ausgenommen sind native Öle (Sonnenblumenöl, Olivenöl oder sogar teures Mandelöl, je nach Duftwunsch). Außerdem macht es sich mit einem Partner besser, da das Baby sicher rein und raus  und abgetrocknet werden muss. Das finde ich etwas kompliziert, wenn man selbst nass in der Wanne sitzt. Badetemperatur ist 37°C. Für mich persönlich war das keine Option, da es mir zu kalt war und ich lieber heiß bade. Und kalt anfangen, um zu warten, dass das Baby endlich raus geht und dann heiß nur noch schnell Haare waschen und auch raus, das war mir nix. Aber einige Väter baden gern mit Kind. Sie haben sonst ja nicht so viele Alleinstellungsmerkmale wie die mütterliche Brust.

Für das Babybaden gibt es die Option Badewanne oder Badeeimer.

Mit den Badewannentypen habe ich nicht so viel Erfahrung, es gibt glatte Wannen und Wannen mit Sitzhilfen. Bei einer Freundin habe ich mal eine glatte Wanne ausprobiert. Ich fand es ziemlich anstrengend, mein Kind festzuhalten. Sie  sagte mir, dass sie auch eine Weile für die Technik gebraucht habe. Tipp beim Wannenbad ist auf jeden Fall ein großer Waschlappen oder ein kleines Handtuch und ein Becher. In der Wanne schaut der Babybauch raus, dort wird der Waschlappen drauf gelegt und mit dem Becher mit warmem Wasser übergossen. So ist auch der Bauch warm beim Baden. Wannen mit Sitzhilfen sind sicher hilfreich, haben aber den Nachteil, dass sie nicht anders zu verwenden sind (auf dem Bauch planschen etc.)

Mein persönlicher Favorit war der Badeeimer. Wassersparend und warm, das Baby ist bis zu den Schultern im warmen Wasser und es kann nicht wegrutschen. Die Haltetechnik ist aber auch erst zu erlernen (am besten die Hebamme fragen) und die Kinder sind nach 6-8 Monaten rausgewachsen. Mir war es das aber wert. Ich konnte das zweite Kind ohne Probleme alleine waschen, da ich dann schon Übung hatte.

Seit meine Kinder sitzen können, sind sie in den Wäschekorb umgezogen. Den Tipp hatte ich von einem Kollegen erhalten. Es gibt Wäschekörbe ohne Löcher, es paßt vergleichbar viel Wasser rein wie in eine Babybadewanne, aber die Wände sind viel steiler, nämlich einfach viereckig hoch. Letztens ist mein Mädchen beim Planschen gerutscht, in einer glatten Wanne wäre sie unter Wasser gerutscht, durch die steilen Wände konnte sie sich aber gut abfangen. Auch spart es im Vergleich zur ganz großen Wanne immer noch viel Wasser. Kinder baden erfahrungsgemäß sogar bis 4 Jahren gerne in den kleinen Wannen. Mein Großer wünscht sogar extra den Wäschekorb statt der großen Wanne, weil er auch die Sicherheit mag, in der großen Wanne fühlt er sich unsicher.

Alternativ zur großen Wanne gibt es noch einen Wannenverkleinerer. Das ist eine kleine Wand, die in der Mitte der Badewanne einfach mit Saugnäpfen eingestellt wird. Den fand ich selbst auch toll, er geht aber nur in normal breite Wannen hinein, ist also nichts für kleine Bäder mit einer Sparversion einer Badewanne.

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