Archiv für den Monat April 2016

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Babys Knie

Babys haben noch keine knöcherne Kniescheibe, sondern nur eine weiche knorplige. Erst mit ca 2 Jahren verknöchert die Kniescheibe. Babys können somit viel besser auf den Knien krabbeln als wir und beim Laufenlernen fallen sie auch öfter hin, aber in ihrem Alter ist es noch nicht ganz so schmerzhaft. Als größere Kinder brauchen sie dann schon mehr Trost.

Buchtipp zum Schreibaby

Vor kurzem bekam ich ein Buch über Schreibabys zum Lesen. Sofort habe ich mich an meine Wochenbettzeit mit meinem großen Sohn erinnert (er wird jetzt 3 Jahre alt). Mein Kind weinte viel, die Hebamme sagte aber: Das ist doch kein Schreibaby. Und ich probierte alles zur Beruhigung, am Ende hatte ich aber das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmte. Um mich herum die Leute sagte, ich soll doch nicht immer nur meckern, sondern mein Muttersein genießen. Und meine Nerven wurden immer dünner. Ich überlegte, ob ich mich an eine Beratungsstelle wenden kann, aber ich hatte ja kein Schreibaby, sondern nur ein schwieriges Kind. Und dann war ich wirklich am Ende und wendete mich beschämt an eine Beratungsstelle. Natürlich war es richtig, ich hätte schon viel eher gehen sollen. Hilfe kriegt jede Mutter, die Hilfe braucht und nicht erst wenn irgendwelche Kritierien erfüllt sind. Da hätte ich überhaupt nicht solange warten müssen. In dieser Situation hätte ich mir von meinem Umfeld mehr gewünscht als nur die Vorhaltung, ich solle mein Muttersein genießen. Ich hätte sinnvollen Rat und Hilfevermittlung gebraucht. Und vor allem nicht erst selber alles zusammensuchen müssen.

Umso neugieriger war ich auf das Buch „Die Schreibaby-Gebrauchsanweisung„. Steht alles drin, ist richtig, was drin steht, ist es für Mütter im Wochenbett gut komprimiert?
Überrascht wurde ich im Vorwort. Das Buch wurde von einer Mutter geschrieben, die selbst zweifelte, ob ihr Kind ein Schreibaby ist und sich mühevoll alles Wissen aus verschiedensten Quellen zusammen sammeln musste. Daher wusste sie genau, was an Wissen notwendig ist und was ihre Kinder brauchten. Und das ist das wichtigste an dem Buch. Es ist ein Buch einer Mutter für andere Mütter und entsprechend gut.
Es hat ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis, das Buch muss nicht am Stück gelesen werden, sondern kann auf die passenden Seiten vor- und zurückgeblättert werden, für Mütter mit ganz wenig Zeit gibt es neben den kompakten Kapiteln noch eine extra kurze Zusammenfassung. So ist das Buch lesbar beim Stillen, in erschlichenen Minuten im Bad oder woandes zwischendurch.

Inhaltlich war ich begeistert. Es ist vom Kind aus geschrieben, was braucht ein Kind, was hat bei anderen Eltern geholfen und wo gibt es weiterführende Hilfe, wenn das Buch nicht ausreicht. Im Buch stehen fachliches und erklärendes Wissen neben Handlungsmöglichkeiten als Eltern, vor allem sind auch kritische Momente beleuchtet. Immer wieder sind Hinweise gegeben, auf was ich achten muss, ob etwas meinem eigenen Kind gefällt oder eher nicht gut tut und was ich besser nicht tun sollte.

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Wer noch ein Geschenk zur Geburt sucht, kann anstelle von üblichen Geburtsgeschenken dieses Buch wählen (Ebook übers Internet). Gerade zum ersten Kind steht wirklich alles gesammelt über verschiedenste Aspekte des Schreiens und Alltags mit einem Neugeborenen bis hin zu trotzenden Kleinkind. Und weil jedes Baby irgendwann mal weint, findet jeder etwas für sich in dem Buch.

Treppe sicher laufen lernen

Eine Freundin hat mir mal erzählt, wie man Kinder beim Treppe laufen lernen unterstützen kann, ich hab es beim Sohnemann ausprobiert und es funktionierte ganz gut.

Wenn Kinder an der Hand die Treppe laufen lernen, überschätzen sie sich leicht, sie wollen dann auch die Treppe alleine laufen und es kann schnell passieren, dass sie die Nase voraus hinunterrutschen.

Besser ist es wohl, die Kinder vollständig die Treppe zu tragen oder alleine krabbeln zu lassen. Hoch geht Krabbeln einfach, runter muss ein Kind wie hoch die Füße unten haben und rückwärts krabbeln. Wenn sie es sicher können, wenden Kinder diese Technik auch alleine an Treppen an.

 

weiße Babysachen sind zwecklos

Wir haben eine wunderschöne weiße Leggins geschenkt bekommen, mit Raffungen an den Beinen, sieht sicher schön aus zu einem Kleid oder einer Tunika.

Wie man im Bild sieht, sehen sämtliche Socken aber doof aus dazu, also sind sie für Sandalen geeignet. Wenn Sandalenwetter ist, gehen wir ohne Regenhose oder andere schützende Hose raus, auf der Wiese wird es Grasflecken geben, im Sand sofort braune Sandflecken.

Wenn wir sie eben nur zu Hause anziehen, gibt es Butterflecken oder Tomatensoßenflecken oder sonstwas, weil der Latz nicht auf die Hose reicht.

Wenn der große Sohnemann seine Schwester schiebt, gibt es noch seine Handabdrücke mit Schoki auf der Hose.

Also ziehe ich die Hose zu einer Feier an. Dort gibt es auch meist Essen und draußen ist Wiese und drinnen haben alle ihre Straßenschuhe an, also ist die Hose so lange weiß, bis das Kind das erste Mal gekrabbelt ist. Entweder ziehe ich sie dann immer wieder mit weißen Ersatzhosen um oder sie sieht auf allen Fotos verschmoddert aus.

Oder ich lasse das mit den weißen Babysachen einfach sein und ziehe gleich was schickes Farbiges an.

Alter Elterntrick fürs Töpfchen

Wessen Kind auch gerade stubenrein wird, der kennt das. Neben der Freude, wenn das große Geschäft des Sprößlings endlich in den Topf geht statt in die Windel, ist auch immer die Mühe, den Topf wieder sauber zu kriegen. Auch ich habe mich redlich gemüht, bis mir endlich jemand den Kniff verriet: vor dem Geschäft einfach zwei oder drei Blatt Klopapier auf den Topfboden legen und dann läßt sich der Inhalt viel leichter in die Toilette verfrachten.